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Latest News

2018 Wir erwarten Welpen im Juni 2018

Eltern: Jamesson Grobi vom Haseland / Young Pretender Nele vom Haseland

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2017 Wir haben Welpen

Unsere Hündin Donovan Rieke vom Haseland hat sieben Welpen  geworfen. Es sind 5 Rüden und 2 Hündinnen Weitere Informationen finden Sie unter "Aktueller Wurf"

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Planung 2016

Unser Jahr 2016 Wir planen Würfe mit True Love Trudy vom Haseland; Young Pretender Nele vom Haseland und möglichweise mit Donovan Rieke vom Haseland. Bei unserer Trudy ist dies der letzte Wurf.  Dann planen wir eine grosse Reise mit dem Wohnmobil im Sommer in den Süden. Selbstverständlich mit allen Irish Terriern.  Ja, und dann, da schauen wir erst mal. So ganz wollen wir unser Jahr nicht durchplanen.

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2016 Young Preternder Nele vom Haseland gedeckt

Unsere Nele ist ebenfalls gedeckt worden, sie erwartet ihren Wurf nun Anfang April 2016 Celtic Crackers Freddie Frinton / Young Pretender Nele vom Haseland Hier sind noch nicht alle zu erwwartenden Welpen reserviert. Anragen bitte per Mail an haseland@gielians.de  

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Würfe 2016

Zur Zeit liegt hier unser H2-Wurf von Trudy und Bennet. Wurfdatum 23.1.2016 Es sind drei Hündinnen - die alle bereits Ihre neuen Familien gefunden haben. 2 gehen nach Bremen und eine geht nach Berlin Bennet vom Tausendquell/ True Love Trudy vom Haseland sind die Eltern  

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Wurfplanung für 2015

Wir planen einen Wurf im Januar 2015 und höchstwahrscheinlich einen weiteren Wurf im Spätsommer 2015 Anfragen bitte an Terrier(at)gielians.de

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B2 Wurf wird im Oktober 2013 erwartet

Sari wurde gedeckt. Der Wurf wird um den 6.10.2013 erwartet. Bei Interesse bitte melden: terrier(@) gielians.de

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Nele

Aus dem Y-Wurf haben wir Nele behalten. Hier stellt sie sich nun vor  

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2013 Wir planen ein Wurf mit unserer Trudi

Trudi ist nun eine erwachsene Irish Terrier Lady.Sie wird  April/Mai 2013 ihren ersten Wurf bekommen. Über den Fortschritt der Planung und ihren Partner werden wir Sie gerne informieren

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2013 planen wir einen Wurf mit Trudi

Der Wurf wird für das 1. Halbjahr 2013 geplant, bitte melden Sie sich bei uns, falls Sie Interesse haben. Besuchen Sie auch unsere andere Webseite www.irishterrier.org

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Information

 

 




 

 

Sie sind hier: Welpen > Welpenentwicklung > Sozialisierungsphase

 

Irish Terrier Sozialisierungsphase

4. bis 12. Woche

In Zeit findet die Einstimmung/Gewöhnung/Prägung/Sozialisierung/Sensibilisierung auf Artgenossen und auf den Menschen statt, bzw. sie steht in dieser Zeit im absolutem Vordergrund.

Die Welpen lernen nun, sich altersangepasst und langsam an die Umweltreize zu gewöhnen. Das Verhalten der Welpen entwickelt sich während dieser Sozialisierungsphase, besser sensiblen Phase mit einer unglaublichen Geschwindigkeit.

So etwa zwischen der 6. und 8. Woche erreicht sie ihren Höhepunkt. In dieser Zeit wird das Verhalten des Welpen weitgehend ausgebildet.

Die gemachten Erfahrungen  - positiv wie negativ - wirken sich auf das ganze weitere Leben aus.

Wichtig dabei ist noch zu erwähnen, das dies (4.-12.Woche) ein ungefährer Zeitraum ist, und man die einzelnen Abschnitte/Phasen nicht zu eng sehen sollte. Es gibt Unterschiede beim jeweiligem Hund oder auch in der Rasse. Ein weiterer wichtiger Aspekt darf dabei auch nicht übersehen werden, die unterschiedlichen Umwelt- und Aufzuchtbedingungen der Hunde, bei dem jeweiligem Züchter.

Für diesen Zeitraum wird auch gerne der Begriff "Prägungsphase" verwendet.

Laut Frau Feddersen-Petersen, sollte man bei so hoch entwickelten Säugern, wie unseren Hunden, nicht von Prägung sprechen, sondern, da die Lernergebnisse nicht unumkehrbar oder unveränderbar sind, lieber von der sensiblen Phase.  In der der kleine Welpe besonders einprägsam und nachhaltig für sein späteres Leben lernt. 


Mit Beginn der Fütterung kann der Züchter ein gezieltes Pfeifentraining starten. Zugleich mit der Futterabgabe ertönt zwei, dreimal der Pfiff aus einer handelsüblichen Hundepfeife. Dieses Ritual wiederholt sich zu jeder Mahlzeit. Die jungen Hunde verknüpfen somit den Pfiff - positiv - mit Futter. Dies ermöglicht später dem Hundebesitzer ein gezieltes, sicheres Heranrufen des Welpen.


Spielzeug bringt Abwechslung in die Welpenkinderstube und sorgt für eine fördernde Beschäftigung. Unterschiedliche Materialien und Formen, wecken das Interesse der Welpen. Dabei gilt - weniger ist mehr-. Den Welpen werden einige wenige Spielzeuge zur Verfügung gestellt, die täglich wechseln, so bleibt es spannender.

Wir haben in unserem Welpenpark, 5*10m, überdacht und mit Boden ausgestattet, sowie ein freiem Feld mit Sand,  Holz, Baumstämme, Rasen, Steinen usw. Verschiedene Möglichkeiten, die schnell aufgebaut und verändert werden können.

Von allen Würfen  wurde bisher am liebsten,unser Tonnensystem, als Höhle und unterirdische Gänge benutzt, Aus Regentonnen und Abwasser-Rohren.
Dazu kommen verschiedene Dinge die den Gleichgewichtsinn, Wackelbretter und Kletterbretter, fördern, Oder Dingen, in dem man sich verstecken kann usw. Gitterböden, kleinere Treppen und Balancebretter und Brücken. So wie die unterschiedlichsten Geräuschequellen, bis hin zu Kuhglocken. Ein Holzgartenhaus ergänzt den Park. hier befindet sich unsere Trimmraum.Wasser Strom und Licht, alles ist verhanden.

In der Zeit, ab der 4.Lebenswoche, verbringen die Welpen erst ein paar Minuten unter der Aufsicht von Mutterhündin zusammen mit uns dort. Sie gewöhnen sich dann langsam Tag für Tag an längere Zeiten.

Bald läßt die Mutterhündin ihre Welpen auch kurzfristig allein, ab da übernehmen zeitweise die Tanten  die Aufsicht.

Hier zwei Mütter mit Welpen - bunt gemischt (Wurf C+D)

So ca, ab  Woche 7, werden die Welpen auch schon mal ohne Mutter und  die anderen Hunde für kurze Zeit allein gelassen. So gewöhnen sie sich langsam auch an das Alleinsein, hier natürlich immer in der Gruppe mit den Geschwistern.

Der Aufenthalt im Garten, im geschützen Bereich, wird dann immer weiter erweitert, so dass die Welpen bis zur Abgabe, den kompletten Garten erkunden und nach ihren Wünschen umgestalten.

 

Bereits ab der 5. Lebenswoche wird mit kleinen Erziehungsspielen begonnen, in ganz kleinen Einheiten und absolut positiv besetzt für den Welpen. In diesem Alter ist es sehr leicht den Welpen für "Sitz" zu begeistern.

 


Als Züchter kann man hier seiner Phantasie freien Lauf lassen um den Welpen sanft an alle möglichen Reize heranzuführen. Raschelnde Plastiktüten, klappernde Topfdeckel, verschiedene Bodenuntergründe, Teppich, Parkett, Beton, Gras u.a. als das sollte der Welpe kennenlernen.

 


Junge Hunde die dies niemals in dieser Zeit kennengelernt haben, werden später Schwiergkeiten haben, geduckte Körperhaltung einnehmen, sich fremd  und ängstlich fühlen.

Unsere Welpen fallen in den späteren Welpenstunden immer auf, keine Angst vor dem Stofftunnel, keine Angst vor Treppen, Geräuschen usw. Sie haben gelernt ihre Fähigkeiten recht gut einzuschätzen.

Das Heranführen an Umweltgeräusche spielt eine große Rolle.

Welpen die bei uns im Haus aufwachsen werden zwangsläufig mit den unterschiedlichsten Geräuschen des täglichen Lebens konfrontiert: Staubsauger, Waschmaschine, Kaffeemaschine, Küchengeräusche, Türklingel, Radio und Fernsehen, Telefon und so weiter. Auch das ruhig liegen bleiben am Schreibtisch sind sie gewöhnt, wenn ich am PC sitze und die Webseiten pflege.

Natürlich sollte dem lauten Kaffeevollautomat später gelauscht werden, als dem Geräusch des Wischmopp`s, der ja bei einem Züchter sehr häufig  im Gebrauch ist.

Eine Reizüberflutung ist unbedingt zu vermeiden. Ruhephasen äußerst wichtig.

Die Welpen sollen in dieser Zeit so viele verschiedene Menschen kennen lernen wie nur möglich, kleine Kinder, alte Menschen,mit Behinderungen usw. 


Da die Welpen in dieser Zeit ja noch beim Züchter sind, ist dies zwangsläufig der Fall. Der Züchter hat in dieser Zeit ein "offenes Haus".  Dies kann jeder bestätigen der schon einmal einen Wurf hatte, die Besucher geben sich die Klinke in die Hand.

Viel Trubel, Jubel und Heiterkeit, ist dann beim Züchter ein normaler Zustand. Für die Welpen ist dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil: So wird er später allen Zweibeinern gegenüber eher offen und freundlich gegenübertreten. Er ist, dadurch sehr menschenfreundlich aufgewachsen.


Auch  ist es von großer Bedeutung, dass  (auch) die Besucher die Ruhezeiten der Welpen akzeptieren.

 

Der Züchter muß den Welpen auf Körperkontakt jeglicher Art vorbereiten, er muß ihn an allen Stellen seines kleinen Körperchens berühren. Ihn somit so behutsam wie möglich an Tierartzbesuche und an die spätere täglich Fellpflege gewöhnen, sowie an das spätere Trimmen.

 

 

 

 

 

Es sollten Tierarztbesuche, Bürsten, oder ein normaler Check aller Körperteile usw. öfter geübt werden. Dies sollte stes ohne Widerstand des Welpen möglich sein. Es erfolgt rein spielrisch, beim normalen Spiel mit dem Welpen.

Der Züchter legt das Vertrauen des Welpen in den Menschen. in ruhiger vertrauter Umgebung wird geübt. Er guckt in die Ohren, nimmt jede Pfote einzeln in die Hand, schaut in den Fang des Welpen, tastet seinen Körper ab und vieles mehr

Der Halter führt dies nach der Übergabe weiter fort, regelmässig.


Wichtig: Beißhemmung ist nicht angeboren, sie  muß erlernt werden.

Sie  wird im Kontakt mit den Geschwistern und der Mutter  und mit/durch den Menschen erlernt. Es ist daher fatal, dem putzigen kleinen Kerl alles zu erlauben!

Das unbedachte Beknabbern von Händen oder der Kleidung des Menschen sollte nie angeboten werden und von Beginn an unterbunden werden. Ein deutliches, dem Welpen verständliches Abbruchsignal wie etwas das Knurren seitens des Menschen erstickt das unerwünschte Verhalten in den Anfängen.


Damit ist das Züchter-Lehr-Progamm  für die Welpen aber noch nicht erledigt.
Ausflüge, immer  dem Alter des Welpen angepasst findens statt, zuerst in die nähere Umgebung, dann vieleicht in den Ort, an eine erst leicht dann stark befahrende Strasse. Dann mal ein Stadt- oder Waldbesuch, vieleicht in den Zoo, oder mit der U-Bahn, der Phantasie des Züchters setzt nur der Welpe eine Grenze.

Autofahren gehört selbstverständlich immer dazu, erst wenige Kilometer, dann auch mal ein Besuch bei netten Leuten, mit Kaffee und Kuchen usw.

In der frühen Sensiblen Phase ist auch das Kennenlernen anderer Tiere von großem Wert. Optimal ist, wenn der Züchter die Möglichkeit hat, den Welpen artfremde Tiere wie Katzen, Kleintiere oder gar Großtiere zu zeigen. Wir haben hier den Osnabrücker Zoo, der es erlaubt, Hunde mit hineinzubringen.

Oder zu einem anderem Hundebesitzer, damit man auch die dortigen Hunde, in ihrem Revier kennen lernt. Wir haben das Glück, Kooikerhoundche und Schwarze Terrier, beides Züchterhaushalte, zu kennen. Da stehen auch gemeinsame Ausflüge mit allen Hunden incl. der Welpen auf dem Programm.

Dre Tierarztbesuch wird vorbereitet, das Impfen und die Untersuchung gehört zum Pflichtprogramm. bei uns auch das Chippen. Alle Welpen fahren gemeinsam mit der Mutter zum Tierarzt, dort wird ruhig und gelassen, alles notwendige erledigt.


Die Welpen dürfen die Praxis inspizieren, werde beschmust und ganz nebenbei geimpft und geschippt, kein Problem für einen Irish Terrier.


Unsere erwachsenen Hunde springen immer ganz von allein auf den Untersuchungsstisch. Sie haben gelernt das dort niemals was Schlechtes mit ihnen passiert.Auch größere Digne mussten sie schon über sich ergehen lassen. Aber auch dies blieb alles ohne irgendwelche Traumata. Das Vertrauen in uns Menschen ist grenzenlos.


Dies alles muß/soll der jeweiligem Gehirnentwicklung des Welpen entsprechen, so dass sie auch vom Welpen problemlos zu bewältigen sind.

Eine  Überforderung wäre hier genauso schädlich wie eine Unterforderung.