Übergangsphase
3.- 4. Woche
Nachdem die Welpen in der dritten Lebenswoche die Umwelt, durch immer besseres Sehen und Hören verstärkt wahrnehmen,
müssen sie durch den Züchter mit einer Vielzahl neuer Reize konfrontiert werden
- Langsam und wohldosiert -
Es ist auch die Zeit, in der die Zähnchen durchbrechen. Die Welpen können sich bereits recht gut orientieren und verlassen in der Regel das Wurflager zum ersten Mal, sie erkunden somit langsam (in ihrem Tempo) ihre Umwelt.
In dieser zweiten Entwicklungsphase werden die Vorraussetzungen für die Aufnahme sozialer Kontakte geschaffen. Die Mutterhündin und die Geschwister werden immer häufiger durch Schwanzwedeln, Pföteln und Aufforderungen zum Spiel, gebeten/aufgefordert nun doch sozialen Kontakt aufzunehmen.
Er werden die ersten unsicheren Gehversuche gestartet, es sieht sehr lustig aus, wenn der viel zu große Kopf hin und herschwankt, der "Windelpopo" schaukelt. Oft enden die Versuche kläglich auf dem Po. Der Welpe wird nun unermüdlich weiterüben, bis er recht sicher auf seinen vier Pfoten steht.
Bei allen möglichen Aktionen, die nun der Züchter und auch die bereits schon anwesenden Welpenbesucher starten. Muß berücksichtigt werden, das nicht jeder Welpe gleich ist, es müssen die charakterlichen Unterschiede berücksichtigt werden., Auf jedem Fall soll alles, was man nun unternimmt, das Alter, das Wesen und das Stadium der individuellen Gehirnentwicklung der Welpen, berücksichtigen. So daß die Welpen das ihnen nun gebotene Pensum auch problemlos bewältigen können.
Sobald die Welpen beginnen das Wurflager zu verlassen, beginnt auch die Erziehung zur Stubenreinheit. Natütlich hängt dies auch von den Gegebenheiten beim Züchter ab.
Das Absetzten von Harn und Kot der Welpen, erfolgt fast immer in den gleichen Situationen. In der Regel löst sich der Welpe nach dem Schlafen und dem Fressen. Auch nach dem oder während des Spiels hat er es oft sehr eilig - hier ist das gute Auge des Züchters gefragt.
Wir tragen, ab dem Verlassen der Wurfkiste, nun jeden Welpen, oder wenn möglich, alle auf einmal nach draussen in den Garten. Meist lösen sich die Welpen recht schnell.
Was wir natürlich genau in der Sekunde überschwänglich loben. Man kann sich wirklich nur wundern, wie schnell die kleinen Welpen, (wenn sie dann älter geworden sind, allein im Gänsenmarsch hintereinander) diesen Platz selbständig aufsuchen und die Verknüpfung mit dem Ort (Art des Untergrundes) und den nett (positive Verknüpfung) gemeinten Worten des Züchters und dem "sich lösen" verknüpfen.
So legt der Züchter bereits sehr früh, den Grundstein für die spätere Stubenreinheit.
Dies erfordert viel Zeit, viel Mühe und Enthuisamus, bei Wind und Wetter, sich die Welpen schnell, ohne Verzögerung, zu schnappen und nach draussen zu tragen. Dann muß ja noch gewartet werden bis alle ihr "Geschäft" erledigt haben.
Aber mit dieser, gerade im Winter und Nachts nicht gerade sehr schönen Tätigkeit, legt der Züchter den Grundstein dafür. das der Welpe später den gleichen Untergrund (Rasen, Erde und nicht Teppich, Wege usw.) für sein "Geschäft" aufsucht.
Man kan als Züchter bereits jetzt ein Kommando etablieren z.B. "mach mal". Wird dieses Komando immer in Verbindung mit den "Geschäften" benutzt, ist das der Anfang der Erziehung zum "sich-lösen" auf Wunsch des Besitzers.
So ist es möglich dem späteren Besitzer einen fast stubenreinen Welpen zu übergeben. Das ab und zu nach ein Malheur passiert, versteht sich von selbst. Meist war der Mensch dann zu langsam !




