Welpen
Welpen - allgemein -
Welpen werden nicht mit einem funktionierenden Sozialverhalten geboren. Sie sind lediglich mit den Anlagen ausgestattet, dieses Verhalten zu erlernen.
Es liegt in der Verantwortung des Menschen, ihnen diese Lernerfahrung zu ermöglichen.
Bereits der Verhaltensforscher Konrad Lorenz prägte 1943 den Begriff "Kindchenchema". Er hatte damals entdeckt das nicht nur beim Menschen sondern auch im Tierreich, Jungtiere fast jeglicher Spezies von älteren Artgenossen mit besonderer Fürsorge bedacht werden. Und auch der Mensch unterliegt offenbar diesem Schlüsselreiz der Tierwelt, sobald er ein Junges erblickt - und das gilt ganz besonders für Hunde:

"Auf allen Vieren und viel Zuneigung im Bauch sieht man so manchen Zweibeiner zwischen Welpen herumrobben".
Das der Mensch heute ein ganz wichtiger Entwicklungspartner für die Junghunde/Welpen sein mus, bestätigt auch Dr. Dorit Feddersen-Petersen. " Für die normale Verhaltensentwicklung gesunder Welpen und für deren intellekuelle (kognitive) und soziale Fähigkeiten im späteren Leben, ist der Mensch verantwortlich, zuerst der Züchter, später dann der Halter".
Gerade weil die Hundewelpen in den ersten Lebenswochen verschiedene Entwicklungstufen/phasen durchlaufen, muß es Ziel eines jeden Züchters sein, die Kleinen bis zur Abgabe an ihre neuen Besitzer optimal zu betreuen, ihre Entwicklung zu fördern und damit den Grundstein zu legen, für einen sozialverträglichen Partner.
Also, der Züchter legt den Grundstein für ein ganzes Hundeleben.



