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Latest News

2017 Wir haben Welpen

Unsere Hündin Donovan Rieke vom Haseland hat sieben Welpen  geworfen. Es sind 5 Rüden und 2 Hündinnen Weitere Informationen finden Sie unter "Aktueller Wurf"

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Planung 2016

Unser Jahr 2016 Wir planen Würfe mit True Love Trudy vom Haseland; Young Pretender Nele vom Haseland und möglichweise mit Donovan Rieke vom Haseland. Bei unserer Trudy ist dies der letzte Wurf.  Dann planen wir eine grosse Reise mit dem Wohnmobil im Sommer in den Süden. Selbstverständlich mit allen Irish Terriern.  Ja, und dann, da schauen wir erst mal. So ganz wollen wir unser Jahr nicht durchplanen.

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2016 Young Preternder Nele vom Haseland gedeckt

Unsere Nele ist ebenfalls gedeckt worden, sie erwartet ihren Wurf nun Anfang April 2016 Celtic Crackers Freddie Frinton / Young Pretender Nele vom Haseland Hier sind noch nicht alle zu erwwartenden Welpen reserviert. Anragen bitte per Mail an haseland@gielians.de  

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Würfe 2016

Zur Zeit liegt hier unser H2-Wurf von Trudy und Bennet. Wurfdatum 23.1.2016 Es sind drei Hündinnen - die alle bereits Ihre neuen Familien gefunden haben. 2 gehen nach Bremen und eine geht nach Berlin Bennet vom Tausendquell/ True Love Trudy vom Haseland sind die Eltern  

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Wurfplanung für 2015

Wir planen einen Wurf im Januar 2015 und höchstwahrscheinlich einen weiteren Wurf im Spätsommer 2015 Anfragen bitte an Terrier(at)gielians.de

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B2 Wurf wird im Oktober 2013 erwartet

Sari wurde gedeckt. Der Wurf wird um den 6.10.2013 erwartet. Bei Interesse bitte melden: terrier(@) gielians.de

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Nele

Aus dem Y-Wurf haben wir Nele behalten. Hier stellt sie sich nun vor  

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2013 Wir planen ein Wurf mit unserer Trudi

Trudi ist nun eine erwachsene Irish Terrier Lady.Sie wird  April/Mai 2013 ihren ersten Wurf bekommen. Über den Fortschritt der Planung und ihren Partner werden wir Sie gerne informieren

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2013 planen wir einen Wurf mit Trudi

Der Wurf wird für das 1. Halbjahr 2013 geplant, bitte melden Sie sich bei uns, falls Sie Interesse haben. Besuchen Sie auch unsere andere Webseite www.irishterrier.org

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Forum und Gästebuch eingerichtet

wir haben auf dieser Webseite nun ein Irish-Forum und ein Gästebuch für den direkten Kontakt zu Ihnen, eingerichtet.

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Information

 

 




 

 

Sie sind hier: Über uns > Zucht > Rassehundezucht

 

Irish Terrier vom Haseland Rassehundezucht Irish Terrier

Gegenwärtige Probleme in der Rassehundezucht

Hundezüchter und Tierschützer sind sich über einige Aspekte der Rassehundzucht uneins.
Die züchterische Herausarbeitung einige bestimmter Merkmale geht oft einher mit körperlichen Defekten, Krankheiten und Leiden des Hundes.

Um diese Konsequenz zu vermeiden, müssen Züchter über Kenntnisse der Genetik und Populationsgenetik verfügen.
Gegenwärtig sieht sich auch die Hundezucht, insbesondere bestimmte Zuchtziele, massiver Kritik von Seiten des Tierschutzes und der Tierärtzteschaft ausgesetzt.

Den Züchtern wird vorgeworfen, durch ihre z.T. einseitig auf bestimmte Merkmale ausgerichtete Zuchtarbeit und mit Hilfe bestimmter Zuchtmethoden Hunde zu züchten, die eine reduzierte lebenserwartung haben, teilweise bestimmte Organe nicht normal gebrauchen können oder für diverse Erkrankungen disponiert sind.

Auch die Rassehundezucht muss von dem Prinzip ausgehen, dass der Phänotyp (Erscheinungsbild) eines Hundes auch seine Gesundheit und das Freisein von Schmerzen, Leiden und Schäden, durch seine Gene oder durch Gen-Umweltreaktionen festgelegt wird.

Züchterbedingte Fehleinflüsse gehen bei Hunden auf 3 Ursachen zurück:

  • die Hunde sind durch einseitige, extreme Zuchtziele in ihrer Gesundheit sowie ihrem verhalten negativ beeinflusst.
  • In einer Population haben sich Defektgene angesammelt, die zu unterschiedlichen, morphologischen oder funktionellen Störungen führen
  • Einsatz bestimmter Zuchtmethoden ( insbesondere Inzucht) führt durch Homozygotwerden von Genloci für Krankheiten und Defekte zu Schäden.

Was muss getan werden ?

Die Verantwortung der Züchter bzw. Zuchtorganisationen für das Schicksal der ihren anvertrauten Rassen muss Motiv für entsprechende Zuchtordnungen und Zuchtregeln sein.

Es muss geprüft werden, ob althergebrachte Methoden und Zuchtziel ausreichen, um die Rassen langfristig gesund, leistungsfähig und Tierschutzkonform zu erhalten.

Zu kören ist auch, wie viel individuelle Züchtungsfreiraum und damit verbundene Pflichten den Züchtern übertragen werden müssen bzw. welche Aufgaben der Zuchtorganisation zufallen. eine generelle Antwort ist hierauf nur schwer zu finden. Es kommt immer darauf an, dass die Einzelzüchter in der Lage sind, ihre Ziele mit den gesetzlichen Vorgaben und mit ihrer Verantwortung für die Tiere in Einklang zu bringen.

Es wäre falsch, Zuchtorganisationen als Kontrahenten zu den Züchtern zu sehen. Trotzdem müssen gemeinsam erarbeitete Zielsetzungen die grenzenlose Freiheit in Zuchtzielen und Vermehrung in geordnete Bahnen einer akzeptablen Züchtung bringen, und natürlich ist es auch so, dass Zwänge aus der Zuchtordnung der Dachorganisationen und der Gesetzgebung über die vereine durchgesetzt werden müssen (Kupierverbot). Sie Sicherung des Überlebens, der Gesunderhaltung und einer arttypischen Vermehrung von Tierarten und -rassen in menschlicher Obhut ist ohne fachgerechtes genetisches Management nicht denkbar, d.h. im Klartext, dass man eine Tierart oder Rasse züchterisch nur richtig betreuen kann, wenn man die Grundzüge der Genetik einschließlich der Populationsgenetik kennt und auch anzuwenden weiß.

Das Ausstellungswesen ist zu reformieren ( wird gerade vom VDH durchgeführt). Es muss vor allem auch der Beurteilung und Herausstellung der gesündesten Zuchttiere dienen.  Dazu gehören veterinärmedizinsch-genetische Atteste über die Freiheit von Defekten und Symptomen in der Inzuchtdepression oder sonstiger organischer Schwächen und ggf. ein "Funktionstest" als Voraussetzung für die Zuchtzulassung.
Diese Gesichtspunkte müssen auch von den Ausstellungs- und Zuchtrichtern berücksichtigt werden, d.h. bei sonstiger Gleichwertigkeit ist ein Tier mit besserer medizinsicher und genetischer Beurteilung vorzuziehen.

Generell ist auf die Prämierung extrem ausgeprägter einzelner Form- und Leistungskriterien zu verzichten.

  • Zuchtpläne zur gezielten Vermeidung leidensrelevanter Merkmalsausprägung und Erbfehlerrisiken sind einzuführen.
  • Bemühungen um genetische Gesunderhaltung der Tiere sind in einigen Zuchten noch unzureichend und unausgewogen.
  • Notwendig ist die Hundzucht mit den Prinzipien des Tierschutzes zu vereinbaren.

Tierschutzgerecht kann eine Rassezucht nur sein, wenn mindestens folgendes berücksichtigt wird:

  • Vermeidung enger Verwandtschaftszucht
  • Vermeidung exzessiver anatomischer, physiologischer und ethnologischer Übertreibungen (Übertypisierungen)
  • Berücksichtigung von Gesundheit und Vitalität im Zuchtziel
  • Vermeidung bzw. Begrenzung von Erbkrankheiten und Defekten

Abschließend möchte ich noch auf die Bedeutung der Berücksichtigung der Ergebnisse der modernen Genetik auch in der Heimtierzucht und auf die deshalb notwendige Zusammenarbeit mit Veterinärgenetikern und Tierärzte hinweisen.