Wie alles begann -Jule-
Unser erster Irish - Beginn einer grossen Leidenschaft und Liebe -
Julia von der Lichtenheide
*17.9.1989 +18.9.2005
Im Jahre 1989 wünschte sich mein Sohn, so sehr einen Hund.
Da wir uns aber nicht über die Rasse einigen konnten, bestand ich auf dem Besuch der FCI-Weltausstellung in Dortmund.
Mein damaliger Mann, mein Sohn Bastian 11 Jahre und ich machten uns also auf den Weg.
Unsere erste Halle war per Zufall, die Halle mit den Terrier. Mein Sohn rannte die Gänge auf und ab, wir sahen uns die Tiere im Ring an, unterhielten uns mit dem einen oder anderen Züchter über die jeweilige Rasse. Dabei verloren wir meinen Sohn aus den Augen. Nach langem Suchen fanden wir eine Ecke, da saß ein ältere Mann vor verschieden Draht-Hundeboxen und in einer dieser Boxen lag mein Sohn, mit einem etwa 1 1/2 jährigem Junghund. "Den oder keinen, rief er uns schon entgegen
Der von ihm ausgewählte Hund war, ein Irish Terrier.
Uta von der Lichtenheide (Mutter)
Den ausgewählten Hund konnten wir dann natürlich nicht sofort mitnehmen, aber Herr Ellmer gab uns Info-Material, Ratschläge, Buchempfehlungen und natürlich seine Adresse mit auf den Nachhauseweg.Natürlich versuchten wir als Eltern, weitere Hunde anzusehen, abzuwägen, welche Rasse denn zu uns passen würde, aber für meinen Sohn stand es felsenfest fest.
Diese Hunde wollte er und auch nur von diesem Mann, "Mit dem habe ich mich sofort verstanden und seine Hunde sind so toll, die oder keine" kein Zu- oder Ausreden half in der nächsten Zeit.Herr Ellmer hatte uns noch angekündigt, das er wahrscheinlich im Herbst einen Wurf erwartet, von genau der gleichen Mutter.
Wir nahmen Kontakt zu den Ellmers auf und "bestellten" einen Hund.
Unser "Hund" Julia von der Lichtenheide, wurde dann am 17.9.1989 geboren. Ein reger Briefkontakt zwischen meinem Sohn und seinem Hund war nun die Folge.
der gesamte J-Wurf von der Lichtenheide
Jago,Johnny, Jeany, Jonatahn,Jeff und Julia.
Man erkennt sie gut an der Ohrenhaltung, damals voll-
kommen egal.
Im November war es dann endlich soweit, wir konnten den Hund abholen. Die lange Rückfahrt in das neue Zuhause verlief absolut problemlos.Auf den Raststätten bekamen wir dann bereits einen Vorgeschmack auf das was nun folgen würde, überall wo der Hund auftauchte, waren wir im absoluten Mittelpunkt, oder besser gesagt, unsere Jule, war es.
Jonathan, Jago, Julia und Uta
Wir waren nur das Beiwerk.
Die Eingewöhnung verlief äußerst problemlos, mein Sohn stand ohne Murren jede Nacht auf, und brachte den Hund nach draußen. Die Erziehung war kein Problem, unsere Jule und mein Sohn Bastian waren ein Herz und eine Seele. Überall wo er hinging, war auch der Hund. Dies auch noch als er älter wurde und sich die Interesse naturgemäß änderten.
überall dabei und mittendrin.
Mit unseren neuen Familienmitgliedern hat sie sich angefreundet, lies sich aber in ihrem Bereich nicht so gerne stören. Sie war es halt gewöhnt, immer im Mittelpunkt zu stehen. Die „Jungen Irish“ hatten sich daran zu halten. Aber draußen, da wurde, bis fast zuletzt, immer noch genauso mit gerannt (so man es halt noch kann, ganz so schnell geht es halt nicht mehr so lange, aber sie kam hervorragend mit).
Wenn mein Sohn zu Besuch kam, war die alte Liebe sofort wieder zu spüren, die beiden waren dann unzertrennlich. Es wurde getobt und geschmust.
Sie wird immer in unsere Erinnerung weiterleben, ihre Spielzeuge und ihr Korb werden in Ehren gehalten. Jeder neue Wurf darf in den Korb hinein. So lebt sie weiter, auch in unseren Irish Terrier, eine Wurfschwester von Jule, ist eine weit entfernte Verwandte von unserer Tessa.
Uta+Pirat v.d.Lichtenheide



